25.12.11

Oh du fröhliche...

... oh du mehlige, lecker-schmeckende Weihnachtszeit...


Wahrscheinlich ist es etwas verrückt, am Heilig Abend (Christmas Eve) erst den Kühlschrank und die gesamte Küche zu putzen (meine Güte, das war aber auch nötig!) und dann auch noch vier Brote zu backen. Aber wenn der Mann mal wieder-immer wieder-immer-noch arbeitet, was macht man da schon als fürsorgliche Hausfrau?  Ja, eben!
Und außerdem sind wir abends ja noch bei A. und G. eingeladen und da die ja "halb deutsch" sind, wird direkt ein gutes, ehrliches Brot mitgebracht. Oder zwei.


Vorn im Bild: Weißbrot mit Hefe und Sauerteig, fein!
Links und hinten: 100% Roggenvollkorn-Sauerteig mit 
vielen Körnern innendrinnen, untendrunter und obendrauf.

...PS und wer muss schon Weihnachtsplätzchen backen wenn er deutsches Brot backen kann und deutsche Wurst geschickt bekommen hat? Für letzteres: Danke Eltern!... Und: ja natürlich haben wir die schwieger-elterlichen Plätzchen und sonstigen "treats" schon verputzt. Yummie!


LEEEECCKKKERRRRR

war was?

10.12.11

Businesswoman

Jaaaa meine Nähmaschine ist ja nach London gebracht worden. Und da bot sich doch gleich eine Gelegenheit: Ein kleiner, von Studenten organisierter Christmas market, auf dem selbstgemachte Sachen feilgeboten werden können. Eine gute Idee, dachte ich mir, und ich konnte zwei meiner Studienkolleginnen davon überzeugen, mitzumachen. Mit Maartje zusammen habe ich fleißig genäht, und Alex hat Weihnachtsdekoration feilgeboten. Es war mit Sicherheit kein bahnbrechender Erfolg, aber der Abend hat Spaß gemacht und ein bißchen was konnten wir doch verkaufen.


Exil-Brote reloaded

Ha, allmählich wird's was! Die letzten beiden Brote sehen perfekt aus. Und sind, wie vom Mann bestellt, etwas luftiger - auf Deutsch: nicht so ein Betonklotz wie die letzten...
Auf dem Foto sieht man zum Glück nicht, dass im Vollkornbrot mal wieder ein bißchen Salz fehlt.... Dafür hat es Sonnenblumenkerne und eine tolle Kruste und ist aus Weizen- und Dinkelvollkornmehl. Wie man diese Brote immer aus der Form kriegen soll, bleibt mir allerdings ein Rätsel.


Und Nummer zwei ist reines Weizenmehl, ausnahmsweise mal nicht das volle Korn sondern Auszugsmehl, und nach einem Rezept von Dan Lepard, irgendeinem Baking-Guru, der in einer der vielen Fachzeitschriften des Mannes seine Brotbacktipps verrät. Ach ja, den Brotbackkurs, den der Gute für 230 Pfund für einen Tag anbietet, den finde ich dann doch etwas überteuert....
















I can work to strict deadlines....

... sagt sie wenn sie eine Bewerbung schreibt. Wie gut, dass es für den Mann nie eine Bewerbung gab, denn das mit den Deadlines hat mal wieder nicht geklappt.


Der Mann wusste ja schon was er zum Geburtstag kriegt (lässt sich auf 15 qm ja eh nicht verbergen), und die (nicht besonders überraschende)  Überraschung war dann, haha, dass er es noch nicht kriegt. Weil der Sch...öne Schal nämlich immer noch nicht fertig war an seinem Geburtstag!. Nächstes Mal näh ich wieder, das geht schneller.
Aber schön isser. Und warm. Bestimmt! und mit ca. 10 Tagen Verspätung hat sich der Mann dann doch wohl gefreut (was ich mir aus dem Subtext seiner Bemerkung à la: "Aber ob die Farbe wirklich die richtige ist? Und er kratzt ja schon ein bißchen" herauslese. Man kennt sich ja schon eine Weile)


Der Schal kurz vor seiner Vollendung

time flies by

Meine Güte, jetzt ist schon fast Weihnachten und ich habe seit Wochen nichts mehr hören lassen von mir auf diesem Medium. Schamesröte.
Ich könnte jetzt zu meiner Verteidung sagen: Ist ja auch nicht viel passiert! - Aber das stimmt eigentlich gar nicht, denn es hat sich nicht nur an der Uni was getan, sondern auch so. Also da muss ich jetzt mal fleißig nachholen und ein paar Artikel einstellen. Die zum Teil schon im Entwurf vorhanden sind, aber aus undefinierten Gründen dann doch (noch) nicht von mir gepostet. Tstststss

Schönes Lesen! Und viel Glühwein für mich trinken!

1.11.11

zurück auf Los!

... Ich habe einen Praktikumsplatz!
Da tut man und macht man und arbeitet fleißig. Und dann steht man wieder am Anfang. Mit einem Praktikumsplatz (hier: work placement). Ohne gescheite Bezahlung. Aber: Man lernt Leute kennen, knüpft ein Netzwerk, kann sich austauschen, lernt eine neue Institution kennen und - ich habe was zu tun! - und das ist doch gerade die Hauptsache, oder?
Ich bin also seit gestern jeweils einen Tag/Woche in der Lambeth Palace Library. Und reinige kleine Pläne und Zeichnungen von Kirchen. Gestern die Buchstaben A und B, und nächste Woche dann vermutlich C und D. Und so weiter, bis das Christkind vor der Türe steht.


paper pulp

nun habe ich ja ein bißchen gemeckert über den zähen Anfang and der Uni, jetzt will ich auch nicht verschweigen dass es letzte Woche einen großartigen Tag gab: paper pulp Färben mit Alan. Das war gut! Und hat super viel Spaß gemacht!